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Vermieter Tipps

10 Tipps für perfekte Bilder von Ihrem Apartment

Eines der wertvollsten Hilfsmittel, das Ihnen bei der Erstellung von Wohnungsangeboten zur Verfügung steht, sind Fotos. Denken Sie stets daran, dass wohnungssuchende Studenten in weitaus stärkerem Maße von visuellen Reizen geleitet werden als vom Anzeigentext. Die nötige Sorgfalt beim Aufnehmen der Fotos ist also der erste zielführende Schritt zu einem erfolgreichen Inserat.

Räumen Sie das Zimmer auf

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Seien wir mal ehrlich. Ein unaufgeräumtes Zimmer macht einen unordentlichen Eindruck und wirkt abschreckend. Achten Sie bei Schlafzimmeraufnahmen darauf, dass keine Kleidungsstücke herumliegen und das Bett gemacht ist. Nehmen Sie sich vor der Fotosession ruhig die Zeit zum Staubwischen und schaffen Sie eine frische, luftige Atmosphäre, und zwar auch dann, wenn es sich um ein altes Haus handelt. Wie? Zunächst einmal, indem Sie so viele Fenster wie möglich aufmachen. Als nächstes können Sie dann ein paar Blumen an strategisch günstigen Orten platzieren, was dem ganzen Setting eine frische sympathische Ausstrahlung verleiht.

Verwenden Sie viel Licht

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Vom legendären Kodak-Gründer George Eastman stammt das Zitat: “Beleuchtung ist alles in der Fotografie”. Wir stimmen dem vorbehaltlos zu. Machen Sie Ihre Aufnahmen bei Tageslicht und scheuen Sie sich nicht, künstliche Beleuchtung zu verwenden, falls nötig. Zu viel Licht kann allerdings auch ein Fehler sein, falls Sie direkt ein Fenster im Motiv haben. In diesem Fall sollten Sie die Helligkeitseinstellung Ihrer Fotokamera entsprechend anpassen.

Auf Brusthöhe

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Die ideale Aufnahmehöhe für Innenaufnahmen Ihrer Immobilie beträgt circa 150 cm über dem Boden. Dies optimiert die Linienführung und präsentiert alle Flächen auf bestmögliche Weise. Fangen Sie stets die Schokoladenseite Ihrer Wohnlandschaft ein und vermeiden Sie vertikale Bildansichten mit zu viel Decke darauf. Unser Ziel ist es, die wirklich sehenswerten Bereiche des Hauses aus einer gelungenen Perspektive auf’s Bild zu bannen.

Fotografieren Sie in die Ecken hinein

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Nutzen Sie die Ecken – so erreichen Sie einen vorteilhaften Perspektiveindruck und dieser Blickwinkel verleiht dem Bild räumliche Tiefe.. Achten Sie dabei auf klare Linienführung, die parallel zu den Raumwänden verläuft. Vermeiden Sie starke Verzerrungen, wie sie durch die Verwendung von Weitwinkelobjektiven entstehen. Sie erreichen dies, indem Sie darauf acht geben, dass die horizontalen und vertikalen Wand- und Deckenlinien an den horizontalen und vertikalen Linien der gleichfalls abgelichteten Gegenstände ausgerichtet sind.

Vermeiden Sie persönliche Gegenstände

Wir alle haben die Angewohnheit, unseren Wohnbereich persönlich zu gestalten, und so ist es nur natürlich, dass wir unsere Häuser mit Fotos und weiteren persönlichen Gegenständen bereichern. Allerdings sollten Sie Gegenstände, die sich nicht zu einem integralen und verkaufsfördernden Bestandteil der Wohnung entwickelt haben, wie vielleicht eine Hängematte aus Ihrem letzten Brasilienurlaub, vor den Aufnahmen entfernen, da durch sie die Bildkomposition gestört werden würde. Denken Sie daran, dass die mietenden Studenten eigene persönliche Fotos und Gegenstände mitbringen werden, um sich etwas heimischer zu fühlen. Lassen Sie ihnen diese Gelegenheit.

Wählen Sie eine gute Fotokamera

Heutzutage stellt die Wahl der richtigen Fotokamera keine allzu große Herausforderung mehr da, liefern doch die meisten Kameras sehr akzeptable Ergebnisse. Zudem verfügen die meisten hochwertigen Smartphones über eine derart gute Kamerafunktion, dass Sie oftmals gar keine eigene Fotokamera mehr einsetzen müssen. Einen wichtigen Tipp hierzu sollten Sie allerdings beherzigen: Vergessen Sie Action-Kameras! Diese machen zwar fantastische Sport- oder Ferienaufnahmen, aber für Innenaufnahmen sind sie absolut ungeeignet.

Machen Sie genug Fotos

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In den meisten Fällen sind die Fotos in der Wohnungsanzeige der einzige Orientierungspunkt für die Studenten, um sich ein Bild von der Wohnung zu verschaffen. Sie werden sich also nicht nur die Schlafzimmerbilder anschauen, sondern auch die Fotos des Badezimmers, der Küche und des Wohnzimmers. Auch Fotos des Aussichtsblicks, des Balkons oder der Terrasse und selbst der Nachbarschaft sind hierzu hilfreich, um den Eindruck abzurunden. Achten Sie darauf, mindestens drei Bilder der Schlafräume zu haben und zeigen Sie das Bett und weitere wichtige Möbel, wie etwa den Kleiderschrank.

Vermeiden Sie unnötige Effekte und Fischaugenfotos

Moderne Kameras bieten heutzutage zahlreiche Filteroptionen und Effekte, aber damit verzerrt man die Wirklichkeit und die damit gemachten Fotos können einen falschen Raumeindruck vermitteln. Verzichten Sie also auf solche coolen Instagram-Effekte und Fischaugenkameras und machen Sie möglichst authentische Aufnahmen. Falls Sie meinen, Sie müssten das Fotos bearbeiten, dann tun Sie dies dann später mit einer Bildbearbeitungssoftware wie etwa Photoshop.

Schaffen Sie Raum

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Beim Aufnahmen von Fotos kleiner Räume, wie etwa dem Badezimmer, neigt man oft zu Aufnahmen in Vogelperspektive, um möglichst alles im Raum auf’s Bild zu bannen. Widerstehen Sie dieser Versuchung. Es ist besser, aus dem Raum heraus zu treten und einen Blickwinkel von außen zu wählen. Machen Sie zwei vertikale Fotos und kombinieren Sie beide, falls nötig. Es kann auch vorkommen, dass bei Fotoaufnahmen größerer Räume die Bilder überladen wirken, falls zu viele Gegenstände auf dem Foto zu sehen sind. In diesem Fall können Sie einfach ein paar Gegenstände entfernen (wie etwa den Beistelltisch), um einen authentischen Raumeindruck zu vermitteln.

Verwenden Sie ein Stativ

Ein Stativ ist Gold wert, wenn Sie Ihre Immobilie fotografisch präsentieren wollen. Mit dem Stativ können Sie besser fokussieren und Ihre Blickwinkel korrigieren. Falls Sie kein Stativ zur Hand haben, dann improvisieren Sie und verwenden Sie stattdessen einen Hocker oder Stuhl mit hoher Rückenlehne. Das macht wirklich einen Unterschied!

 

 

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