Cartoon illustration of couple discussing an argument or having a fight
Vermieter Tipps

Was ist, wenn ich meinen Mieter nicht mag?

Eigentum an eine fremde Person zu vermieten, hört sich wie eine ganz einfache Aufgabe an. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Beziehung zwischen Vermieter und Mieter durchaus kompliziert werden kann. Wenn Regeln nicht befolgt werden oder kulturelle Differenzen auftreten, kann die Beziehung schnell schwierig werden. Das trifft vor allem dann zu, wenn man unter demselben Dach oder in der Nähe des Mieters wohnt.

Was kann man also tun, wenn der Mieter anstrengend ist oder man ganz und gar nicht mit ihm zurechtkommt? Kein Problem, wir geben Ihnen hier ein paar Tipps wie Sie diese Situation meistern können.

Einige Tipps wie Sie mit der Situation umgehen, falls Sie einen Mieter wirklich nicht leiden können!

 

  1. Nehmen Sie einen proaktiven Part in der Beziehung ein. Was bedeutet das im Klartext? Seien Sie vorbereitet, wenn Sie auf Ihren Mieter treffen. Anstatt aus dem Moment heraus auf Dinge zu reagieren, die der Mieter sagt, sollten Sie im Vorfeld schon in Ruhe überlegen, was Sie zu sagen haben. Treffen Sie sich zum Beispiel, um über die kaputte Waschmaschine zu sprechen. Sie sollten immer Lösungen anstatt Entschuldigungen präsentieren. Das zeigt, dass Sie ein verantwortungsbewußter und kooperativer Vermieter sind.
  2. Setzen Sie sich Grenzen. Es ist völlig ok zuzugeben, dass man mit einer Situation nicht zufrieden ist oder sich nicht wohlfühlt. Zwingen Sie sich deshalb nicht zu Dingen, die für Sie nicht funktionieren. Um es einfach auszudrücken: Sie müssen sich mit Ihrem Mieter nicht anfreunden und brauchen auch nicht für ihn zu kochen, wenn Sie ihn nicht mögen. Dies führt nur zu weiteren Vorbehalten in der Zukunft.
  3. Nehmen Sie nichts persönlich. Wenn der Mieter etwas an dem Haus oder sogar an Ihrem Vertrag auszusetzen hat, sollten Sie es nicht persönlich nehmen.Vielleicht ist der Mieter etwas anderes gewohnt. Vielleicht ist er aber auch einfach nur pingelig. Was auch immer der Hintergrund ist, versuchen Sie herauszufinden, was das tatsächliche Problem ist und prüfen Sie, ob es eine Möglichkeit gibt, dieses zu umgehen. Wenn dies nicht möglich ist, liefern Sie Ihrem Mieter eine logische Erklärung. Denken Sie daran freundlich zu sein. Das hilft.
  4. Seien Sie bestimmt, aber dennoch offen für fremde Kulturen. Bleiben Sie sich selbst treu, vergessen Sie dabei jedoch nicht, anderen Kulturen und fremden Menschen offen gegenüberzutreten. Versuchen Sie sich vor Augen zu führen, wo Ihr Mieter herkommt und erklären Sie ihm freundlich, wie es dort erledigt wird, wo Sie herkommen. Kurz gesagt: Akzeptieren Sie keine verspäteten Mietzahlungen, aber verzichten Sie auch auf Mutmaßungen warum es dazu gekommen ist. Kommunikation ist hier die Lösung. Stellen Sie Fragen bevor Sie Anschuldigungen machen und formulieren Sie auf dieser Basis Ihre Gedanken.
  5. Verlassen Sie sich auf Ihren Vertrag. Wenn alle Stricke reißen und eine vernünftige Kommunikation nicht mehr möglich ist, können Sie auf das Dokument setzen, das Sie am Anfang beide unterzeichnet haben. Die einzelnen Punkte im Vertrag sollten klar verständlich dargelegt sein, damit beide Seiten abgesichert sind und darauf vertrauen können. Uniplaces empfiehlt einen eindeutigen und fairen Mietvertrag, der keinen Platz für Unstimmigkeiten lässt.

Im Großen und Ganzen wissen wir natürlich, dass es unterschiedliche Menschen gibt. Während man mit manchen problemlos zurechtkommt, gestaltet sich die Beziehung mit anderen schwierig. Doch in der Regel hilft eine gesunde Kommunikation, um Hürden wie diese zu überwinden. Folgen Sie einfach unserer Anleitung und lassen Sie sich von negativen Erfahrungen nicht irritieren. Mit ein wenig Praxis und Vorbereitung, werden Sie zum idealen Vermieter, ganz egal für welchen Typ Mieter.

Kommentar hinzufügen

Hier klicken, um ein Kommentar zu hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *